IT Begriffe
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-3rd Party: Hard- oder Software eines unabhängigen Drittanbieters statt des ursprünglichen Herstellers.
-4in6 | 6in4: Tunnelverfahren, bei denen IPv4-Pakete durch IPv6-Netze beziehungsweise IPv6-Pakete durch IPv4-Netze transportiert werden.
A
-Access Control: Zugriffskontrolle, die anhand von Regeln bestimmt, wer Ressourcen betreten oder verwenden darf.
-Access Network: Zugangsnetz, das Endgeräte oder Kundenanschlüsse mit dem Kernnetz eines Anbieters verbindet.
-Accesspoint: Netzwerkgerät, das drahtlose Endgeräte mit einem kabelgebundenen LAN verbindet.
-ACL (Access Control List): Regelliste, die festlegt, wer auf eine Ressource zugreifen darf und welche Aktionen erlaubt sind.
-Active Directory (AD): Microsoft-Verzeichnisdienst zur zentralen Organisation von Benutzerkonten, Geräten, Gruppen und Berechtigungen.
-AD FS (Active Directory Federation Services): Microsoft-Dienst, der eine gemeinsame Anmeldung über getrennte Organisationen oder Sicherheitsbereiche ermöglicht.
-Adapter: Bauteil oder Software, die unterschiedliche Anschlüsse, Signale, Geräte oder Protokolle miteinander kompatibel macht.
-Advanced Persistent Threat: Langfristig angelegter, gezielter Cyberangriff, bei dem Angreifer unbemerkt Zugang zu einem Netzwerk halten.
-Agile: Arbeitsweise, bei der Produkte schrittweise entwickelt, regelmäßig geprüft und laufend angepasst werden.
-AI (Artificial Intelligence): Technologien, die Aufgaben ausführen, für die gewöhnlich menschliche Wahrnehmung, Lernen oder Schlussfolgern nötig ist.
-Ansible: Open-Source-Werkzeug zur automatisierten Konfiguration, Bereitstellung und Verwaltung von IT-Systemen.
-API (Application Programming Interface): Definierte Schnittstelle, über die Programme Daten oder Funktionen miteinander austauschen.
-Application Layer Gateway: Firewall-Funktion, die Anwendungsprotokolle versteht und deren Datenverkehr gezielt prüfen oder vermitteln kann.
-AR (Augmented Reality): Erweiterung der realen Umgebung durch eingeblendete digitale Inhalte in Echtzeit.
-ASA: Cisco-Sicherheitsplattform „Adaptive Security Appliance“ für Firewall-, VPN- und weitere Schutzfunktionen.
-ATM: Asynchronous Transfer Mode überträgt Daten in festen 53-Byte-Zellen und wurde für schnelle Sprach- und Datennetze eingesetzt.
-Augmented Intelligence: Ansatz, bei dem künstliche Intelligenz Menschen bei Analysen und Entscheidungen unterstützt statt sie vollständig zu ersetzen.
-Autonome Systeme: Gruppen von IP-Netzen unter gemeinsamer Verwaltung und einheitlicher Routing-Richtlinie, gekennzeichnet durch eine AS-Nummer.
B
-Backbone: Leistungsstarkes Kernnetz, das Teilnetze und zentrale Standorte mit hoher Kapazität verbindet.
-Backup: Zusätzliche Kopie von Daten, mit der Inhalte nach Verlust oder Beschädigung wiederhergestellt werden können.
-Bandbreite: Maximale Datenmenge, die eine Verbindung innerhalb einer bestimmten Zeit übertragen kann.
-Big Data: Sehr große, schnell entstehende oder vielfältige Datenbestände, die besondere Verfahren zur Verarbeitung und Auswertung benötigen.
-BIOS (Basic Input/Output System): Firmware, die beim Einschalten Hardware prüft und den Start des Betriebssystems vorbereitet.
-Bit: Kleinste digitale Informationseinheit mit dem Wert 0 oder 1.
-Blockchain: Verteiltes Register, das Datensätze in miteinander verketteten und nachträglich schwer veränderbaren Blöcken speichert.
-Blockchain 2.0: Erweiterte Nutzung von Blockchains für programmierbare Abläufe wie Smart Contracts und dezentrale Anwendungen.
-Bluetooth: Funkstandard für die drahtlose Verbindung von Geräten über kurze Entfernungen.
-Border Gateway Protocol: Routingprotokoll, das Erreichbarkeitsinformationen zwischen autonomen Systemen im Internet austauscht.
-Bot: Programm, das festgelegte Aufgaben automatisiert und häufig ohne direkte menschliche Bedienung ausführt.
-Bulk: Einkauf, Verkauf oder Verarbeitung von Produkten beziehungsweise Daten in großen Mengen.
-Business Communication Manager: Integrierte Kommunikationsplattform für kleinere Unternehmen, die etwa IP-Telefonie, Messaging und Routing bündelt.
-Business Intelligence: Methoden und Software zur Aufbereitung und Analyse von Unternehmensdaten für bessere Entscheidungen.
-Byte: Dateneinheit aus acht Bit, die häufig ein Zeichen oder einen kleinen Zahlenwert darstellt.
C
-CaaS (Containers as a Service): Cloud-Angebot zur Bereitstellung, Ausführung und Verwaltung von Softwarecontainern.
-Cache: Schneller Zwischenspeicher für häufig benötigte Daten, der Zugriffszeiten verkürzt.
-CCM: Call- oder Contact-Center-Management umfasst Planung, Steuerung und Optimierung von Personal, Technik und Kundenkontakten.
-CGI: Common Gateway Interface ist eine ältere Standardschnittstelle, über die Webserver externe Programme oder Skripte ausführen.
-CI/CD: Automatisierte Abläufe zum fortlaufenden Integrieren, Testen und Ausliefern von Softwareänderungen.
-Client: Gerät oder Anwendung, das bzw. die Dienste oder Daten von einem Server anfordert.
-Client-Management: Zentrale Verwaltung, Konfiguration, Aktualisierung und Absicherung von Arbeitsplatzrechnern und Endgeräten.
-Client-Server-Technologie: Architektur, bei der Clients Anfragen stellen und Server zentrale Daten oder Dienste bereitstellen.
-Cloud: Über Netzwerke erreichbare IT-Umgebung, die Speicher, Rechenleistung oder Anwendungen bereitstellt.
-Cloud Computing: Bedarfsgerechte Nutzung von IT-Ressourcen über ein Netzwerk, meist nach Verbrauch oder Abonnement abgerechnet.
-Cloud Networking: Bereitstellung und Steuerung von Netzwerkfunktionen wie Routing, Firewalls oder Lastverteilung in Cloud-Umgebungen.
-Cloud-Telefonie: Telefonanlage und Sprachdienste, die über einen extern betriebenen Cloud-Dienst bereitgestellt werden.
-CMS (Content Management System): Software zur Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Veröffentlichung digitaler Inhalte.
-Containerization: Verpackung einer Anwendung mit ihren Abhängigkeiten in eine isolierte und transportierbare Laufzeitumgebung.
-Controller: Steuerungseinheit, die den Betrieb anderer Komponenten koordiniert, etwa Speicher, Netzgeräte oder Peripherie.
-CPU: Zentrale Recheneinheit, die Programmbefehle verarbeitet und Abläufe eines Computers steuert.
-CRM (Customer Relationship Management): Systeme und Prozesse zur Verwaltung von Kundenkontakten, Verkaufschancen und Servicevorgängen.
-Cyberkriminalität: Straftaten, bei denen IT-Systeme, Netzwerke oder digitale Daten Ziel oder Werkzeug sind.
D
-Data Loss Prevention: Technologien und Regeln, die unerlaubtes Abfließen, Kopieren oder Offenlegen sensibler Daten verhindern sollen.
-Data Mining: Computergestützte Suche nach Mustern, Zusammenhängen und Auffälligkeiten in großen Datenbeständen.
-Datensicherheit: Schutz von Daten vor Verlust, Manipulation, unbefugtem Zugriff und unzulässiger Weitergabe.
-DCU: Dispersion Compensation Unit gleicht in Glasfasern die zeitliche Verbreiterung optischer Signale aus.
-DDoS (Distributed Denial of Service): Verteilter Angriff, bei dem viele Systeme ein Ziel mit Anfragen überlasten und dadurch unerreichbar machen.
-Device Control: Sicherheitsfunktion zur Kontrolle, welche externen Geräte und Schnittstellen an Endgeräten genutzt werden dürfen.
-DevOps: Zusammenarbeitsmodell, das Softwareentwicklung und IT-Betrieb durch gemeinsame Prozesse und Automatisierung verbindet.
-DHCP: Protokoll, das Geräten automatisch IP-Adressen und weitere Netzwerkeinstellungen zuweist.
-DHCP Snooping: Switch-Schutzfunktion, die DHCP-Nachrichten prüft und nicht vertrauenswürdige DHCP-Server blockiert.
-Digital Transformation: Umfassende Veränderung von Geschäftsmodellen, Abläufen und Zusammenarbeit durch digitale Technologien.
-DIMM: Speichermodul mit getrennten Kontakten auf beiden Seiten, das als Arbeitsspeicher in Computern und Servern dient.
-Disaster Recovery: Geplante Wiederherstellung von IT-Diensten, Daten und Betriebsfähigkeit nach schweren Störungen oder Katastrophen.
-DMP: Digital Media Player für die netzwerkgestützte Wiedergabe und Verwaltung von Videos, Grafiken und Informationsanzeigen.
-DNS (Domain Name System): Dienst, der lesbare Domainnamen den zugehörigen IP-Adressen zuordnet.
-Docker: Plattform zum Erstellen, Verteilen und Ausführen von Anwendungen in Containern.
-Domaincontroller: Server, der Anmeldungen, Benutzerkonten und Sicherheitsrichtlinien innerhalb einer Windows-Domäne verwaltet.
-DRaaS: Disaster Recovery as a Service stellt ausgelagerte Wiederanlauf-, Replikations- und Notfallumgebungen aus der Cloud bereit.
E
-E-Commerce: Kauf und Verkauf von Waren oder Dienstleistungen über digitale Plattformen und Netzwerke.
-E-Mail: Elektronische Nachricht, die über Mailserver und Datennetze übertragen wird.
-Ecosystem: Verbund miteinander arbeitender Produkte, Dienste, Anbieter und Schnittstellen innerhalb einer IT-Landschaft.
-Edge Computing: Verarbeitung von Daten nahe ihrer Entstehungsquelle, um Reaktionszeiten und Datenübertragungen zu reduzieren.
-Encryption (Verschlüsselung): Umwandlung lesbarer Daten in eine geschützte Form, die nur mit passendem Schlüssel entschlüsselt werden kann.
-Endpoint: Endgerät oder Netzwerkknoten, an dem Daten verarbeitet, gespeichert oder übertragen werden.
-Endpoint Security: Schutzmaßnahmen für Endgeräte, etwa vor Schadsoftware, Datenverlust und unerlaubten Zugriffen.
-Ethernet: Weit verbreitete Technik für kabelgebundene lokale Netzwerke nach der IEEE-802.3-Familie.
-Ethernet-Anschlussdose: Fest installierte Netzwerkdose, an der ein Endgerät per Ethernet-Kabel mit der Gebäudeverkabelung verbunden wird.
-ETL (Extract, Transform, Load): Datenprozess, bei dem Informationen aus Quellen entnommen, aufbereitet und in ein Zielsystem geladen werden.
-Exploit: Code oder Methode, die eine Schwachstelle ausnutzt, um unerwünschte Aktionen auf einem System auszuführen.
-Exterior Gateway Protokoll: Routingprotokoll für den Austausch von Routen zwischen autonomen Systemen; heute übernimmt diese Aufgabe vor allem BGP.
F
-FaaS (Function as a Service): Cloud-Modell, bei dem einzelne Programmfunktionen ereignisgesteuert ohne eigene Serververwaltung ausgeführt werden.
-Festplatte (HDD/SSD): Dauerhaftes Speichermedium für Betriebssystem, Programme und Dateien, mechanisch oder elektronisch ausgeführt.
-Festplattenverschlüsselung: Verschlüsselung eines gesamten Datenträgers oder seiner Partitionen zum Schutz gespeicherter Daten.
-Fiber Distributed Data Interface: Älterer 100-Mbit/s-Netzstandard mit Token-Verfahren und meist doppeltem Glasfaserring.
-File System: Struktur und Regeln, mit denen Dateien und Ordner auf einem Datenträger organisiert werden.
-Filesharing: Gemeinsames Bereitstellen und Übertragen von Dateien über lokale Netze oder das Internet.
-Firewall: Sicherheitskomponente, die Netzwerkverkehr anhand definierter Regeln zulässt, blockiert oder protokolliert.
-Firmware: Gerätenahe Software, die fest in Hardware gespeichert ist und deren Grundfunktionen steuert.
-Flash Core Module: Speichermodul auf Flash-Basis, das als kompakte und schnelle nichtflüchtige Speicherkomponente eingesetzt wird.
-Flash Memory: Nichtflüchtiger Halbleiterspeicher, der Daten auch ohne Stromversorgung behält.
-Flash Speicher: Elektronischer, nichtflüchtiger Speicher ohne bewegliche Teile, etwa in SSDs, USB-Sticks oder Speicherkarten.
-Framework: Vorgegebenes Softwaregerüst mit Regeln und Bausteinen, das die Entwicklung von Anwendungen beschleunigt.
-FTP (File Transfer Protocol): Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien zwischen Client und Server; standardm äßig unverschlüsselt.
G
-Gateway: Übergangspunkt, der Daten zwischen unterschiedlichen Netzen, Protokollen oder Systemen vermittelt.
-Gbyte: Gigabyte; dezimale Dateneinheit von einer Milliarde Byte.
-GDPR (Datenschutz-Grundverordnung): EU-weite Regelung für die rechtmäßige Verarbeitung und den Schutz personenbezogener Daten.
-GHz: Gigahertz; eine Milliarde Schwingungen oder Taktzyklen pro Sekunde.
-Git: Verteiltes Versionskontrollsystem, das Änderungen an Dateien und Quellcode nachvollziehbar verwaltet.
-Glasfaser: Lichtleitendes Übertragungsmedium für hohe Datenraten und große Entfernungen.
-GPG (GNU Privacy Guard): Freie Software zum Verschlüsseln und digitalen Signieren von Daten und Nachrichten.
-GPU (Graphics Processing Unit): Spezialisierter Prozessor für stark parallele Berechnungen, insbesondere Grafik, Simulation und KI.
-Grafikkarte: Hardwarekomponente, die Bild- und Grafikberechnungen übernimmt und Bildsignale ausgibt.
-GraphQL: Abfrage- und Laufzeitsprache für APIs, bei der Clients gezielt die benötigten Datenfelder anfordern.
-GSM: Mobilfunkstandard der zweiten Generation für digitale Sprach- und Datendienste.
-GUI (Graphical User Interface): Grafische Oberfläche, über die Benutzer mit Fenstern, Symbolen und Steuerelementen arbeiten.
H
-Hacker: Person mit tiefem IT-Wissen, die Systeme untersucht; die Tätigkeit kann legal, forschend oder kriminell sein.
-Hardware: Alle physischen Bestandteile eines Computers, Netzwerks oder elektronischen Systems.
-HDD: Mechanisches Speichermedium, das Daten magnetisch auf rotierenden Scheiben ablegt.
-HIDS: Host-based Intrusion Detection System überwacht ein einzelnes Gerät auf verdächtige Vorgänge und Veränderungen.
-Hosted IP-Telefonie: Extern betriebene IP-Telefonanlage, deren Funktionen über Netzwerk oder Internet genutzt werden.
-HTML (HyperText Markup Language): Auszeichnungssprache, die Inhalt und Grundstruktur von Webseiten beschreibt.
-HTTP (HyperText Transfer Protocol): Protokoll für den Austausch von Webinhalten zwischen Browsern, Servern und anderen Diensten.
-HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure): Durch TLS geschützte Variante von HTTP für verschlüsselte und authentifizierte Webverbindungen.
-Hub: Einfaches Netzwerkgerät, das eingehende Signale an alle angeschlossenen Ports weiterleitet.
-Hybrid Cloud: IT-Architektur, die private Ressourcen mit öffentlichen Cloud-Diensten kombiniert.
-Hypervisor: Software- oder Firmware-Schicht, die virtuelle Maschinen erstellt und deren Hardwarezugriff steuert.
I
-IaaS (Infrastructure as a Service): Cloud-Modell, bei dem virtuelle Server, Netzwerke und Speicher flexibel bereitgestellt werden.
-IANA: Organisationseinheit, die zentrale Internet-Ressourcen wie Protokollnummern, Root-DNS-Daten und IP-Adressblöcke koordiniert.
-ICANN: Internationale Organisation, die zentrale Aufgaben rund um Domainnamen und Internet-Adressräume koordiniert.
-IDE (Integrated Development Environment): Entwicklungssoftware, die Editor, Build-Werkzeuge, Debugger und weitere Programmierhilfen bündelt.
-Identity Services Engine: Cisco-Lösung zur zentralen Identitätsprüfung, Geräteerkennung und richtlinienbasierten Netzwerkzugriffskontrolle.
-IDS: Intrusion Detection System erkennt verdächtige Aktivitäten und meldet mögliche Angriffe, ohne sie zwingend zu blockieren.
-IEEE 802: Normenfamilie für lokale und städtische Netzwerke, darunter Ethernet und WLAN.
-IEEE 802.1aq: Standard für Shortest Path Bridging, der Ethernet-Netze über automatisch berechnete kürzeste Pfade verbindet.
-IEEE 802.3ae: Standard für 10-Gigabit-Ethernet, ursprünglich vor allem über Glasfaser.
-IGP: Interior Gateway Protocol tauscht Routinginformationen innerhalb eines autonomen Systems aus.
-Integration: Technische Verbindung von Anwendungen, Datenquellen oder Abläufen, damit sie gemeinsam funktionieren.
-IOPS: Anzahl der Ein- und Ausgabeoperationen, die ein Speichersystem pro Sekunde bearbeiten kann.
-IoT (Internet of Things): Vernetzung physischer Geräte, die Messwerte erfassen, Daten austauschen oder Aktionen ausführen.
-IP: Internet Protocol adressiert Geräte und transportiert Datenpakete über miteinander verbundene Netze.
-IP-Adresse: Numerische Adresse, über die ein Gerät in einem IP-Netz identifiziert und erreicht wird.
-IPS: Intrusion Prevention System erkennt Angriffe im Datenverkehr und kann schädliche Verbindungen automatisch blockieren.
-IPsec: Protokollsuite zur Authentifizierung und Verschlüsselung von IP-Paketen, häufig für VPNs verwendet.
-ISP (Internet Service Provider): Anbieter, der Internetzugänge und häufig weitere Netzdienste bereitstellt.
-IT-Remarketing: Wiedervermarktung gebrauchter IT-Hardware nach Prüfung, Aufbereitung und gegebenenfalls Datenlöschung.
-IT-Sicherheit: Gesamtheit der Maßnahmen zum Schutz von IT-Systemen, Informationen und Geschäftsprozessen.
-ITIL: Rahmenwerk mit bewährten Praktiken für Planung, Betrieb und Verbesserung von IT-Services.
J
-Java: Objektorientierte Programmiersprache und Laufzeitplattform für Anwendungen auf unterschiedlichen Systemen.
-JavaScript: Programmiersprache für interaktive Weboberflächen sowie serverseitige und andere Anwendungen.
-Jitter: Schwankung der Laufzeit aufeinanderfolgender Datenpakete, die Echtzeitdienste wie Telefonie beeinträchtigen kann.
-jQuery: JavaScript-Bibliothek, die DOM-Zugriffe, Ereignisse und Webanfragen vereinfacht.
-JSON (JavaScript Object Notation): Textbasiertes Format zum strukturierten Austausch von Daten zwischen Anwendungen.
-JVM (Java Virtual Machine): Laufzeitumgebung, die Java-Bytecode ausführt und vom Betriebssystem abstrahiert.
K
-Kabel: Physischer Leiter zur Übertragung von Daten, Bildsignalen, Ton oder elektrischer Energie.
-Kanban: Visuelle Methode zur Steuerung von Arbeit anhand begrenzter Aufgabenmengen und klarer Prozessschritte.
-Kernel: Kern eines Betriebssystems, der Prozesse, Speicher, Geräte und Systemzugriffe verwaltet.
-Keylogger: Programm oder Gerät, das Tastatureingaben aufzeichnet; es kann legitim oder missbräuchlich eingesetzt werden.
-Konferenzsystem: Technik für Audio-, Video- und Onlinebesprechungen mit mehreren räumlich getrennten Teilnehmern.
-Kubernetes: Open-Source-System zur automatisierten Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung containerisierter Anwendungen.
-KVM (Kernel-based Virtual Machine): Linux-Technik, die den Kernel als Hypervisor für virtuelle Maschinen verwendet.
L
-LAN (Local Area Network): Lokales Netzwerk innerhalb eines begrenzten Bereichs, etwa Büro, Gebäude oder Betriebsgelände.
-Layer: Schicht eines Kommunikationsmodells, die definierte Aufgaben und Schnittstellen gegenüber benachbarten Schichten hat.
-LDAP (Lightweight Directory Access Protocol): Protokoll zum Suchen, Lesen und Ändern von Einträgen in Verzeichnisdiensten.
-Link-local Multicast Name Resolution: Lokales Namensauflösungsprotokoll für IPv4 und IPv6, das ohne zentralen DNS-Server per Multicast arbeitet.
-Linux: Familie freier Betriebssysteme auf Basis des Linux-Kernels, verbreitet auf Servern und eingebetteten Geräten.
-Load Balancer: Komponente, die Anfragen auf mehrere Systeme verteilt, um Leistung und Verfügbarkeit zu verbessern.
-Locally Administered Address: MAC-Adresse, die lokal per Software vergeben wird und die Herstelleradresse eines Netzwerkadapters ersetzt.
-Logfile: Datei mit zeitlich geordneten Meldungen über Ereignisse, Fehler und Aktivitäten eines Systems.
-LoRaWAN: Energiesparendes Weitbereichs-Funknetz für kleine Datenmengen von Sensoren und IoT-Geräten.
-LTS (Long Term Support): Softwareversion mit über einen längeren Zeitraum zugesicherten Sicherheits- und Fehlerbehebungsupdates.
-LXC (Linux Containers): Linux-basierte Virtualisierung auf Betriebssystemebene für voneinander isolierte Container.
M
-Machine Learning: Teilgebiet der KI, bei dem Modelle aus Beispieldaten Muster lernen und Vorhersagen ableiten.
-Malware: Sammelbegriff für schädliche Programme wie Viren, Trojaner, Spyware oder Ransomware.
-MAN: Metropolitan Area Network verbindet Standorte innerhalb einer Stadt oder größeren Region.
-Managed: Bezeichnet aktiv konfigurierbare und überwachbare Netzwerkgeräte, etwa Managed Switches mit erweiterten Steuerungsfunktionen.
-Managed Service Provider: Dienstleister, der definierte IT-Systeme oder -Services laufend betreibt, überwacht und wartet.
-Managed Services: Dauerhafte Übernahme definierter IT-Aufgaben durch einen externen Dienstleister auf Basis vereinbarter Leistungen.
-Medium Dependent Interface: Physische Ethernet-Schnittstelle eines Netzwerkgeräts, deren Pinbelegung an das Übertragungsmedium angepasst ist.
-Metro Ethernet: Ethernet-basierte Standortvernetzung über ein städtisches oder regionales Providernetz.
-MFA (Multi-Factor Authentication): Anmeldeverfahren, das mindestens zwei unabhängige Nachweise aus verschiedenen Faktoren verlangt.
-Microkernel: Betriebssystemkern, der nur grundlegende Funktionen enthält und weitere Dienste in getrennte Prozesse auslagert.
-Microservices: Architekturstil, bei dem eine Anwendung aus kleinen, getrennt betreibbaren Diensten besteht.
-Microsoft 365: Cloudbasierte Microsoft-Suite mit Office-Anwendungen, Zusammenarbeit, E-Mail und Verwaltungsdiensten.
-Microsoft Azure: Microsofts Cloud-Plattform für Rechenleistung, Speicher, Datenbanken, KI und weitere IT-Dienste.
-Middleware: Vermittlungsschicht, die Kommunikation und Datenaustausch zwischen Anwendungen oder Systemkomponenten ermöglicht.
-Mobile App: Anwendung, die für Smartphones, Tablets oder andere mobile Geräte entwickelt wurde.
-Mobile Device Management (MDM): Zentrale Verwaltung, Konfiguration und Absicherung von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten.
-Modem: Gerät, das Signale für die Datenübertragung über ein bestimmtes Kommunikationsmedium umsetzt.
-Modul: Austauschbare Bau- oder Funktionseinheit, die ein Gerät um bestimmte Eigenschaften oder Anschlüsse erweitert.
-Motherboard: Zentrale Leiterplatte, die Prozessor, Speicher, Schnittstellen und Erweiterungskomponenten verbindet.
-MPLS (Multi-Protocol Label Switching): Netzwerktechnik, die Daten anhand kurzer Labels über vorgegebene Pfade weiterleitet.
-MQTT (Message Queuing Telemetry Transport): Leichtgewichtiges Publish-Subscribe-Protokoll für Geräte mit geringer Bandbreite oder Rechenleistung.
-Multiprotocol Label Switching: Weiterleitungstechnik, die Datenpakete anhand kurzer Labels über vorgegebene Netzpfade transportiert.
N
-NAS: (Network Attached Storage): Speichergerät, das Dateien zentral über ein Netzwerk für mehrere Benutzer oder Systeme bereitstellt.
-NAT: (Network Address Translation): Verfahren, das IP-Adressen beim Übergang zwischen Netzen übersetzt, etwa private in öffentliche Adressen.
-NDM: (Network Device Management): Zentrale Verwaltung, Konfiguration und Überwachung von Routern, Switches und weiteren Netzwerkgeräten.
-Netflow: Cisco-geprägtes Verfahren zur Erfassung und Auswertung von Metadaten über Netzwerkverbindungen und Datenströme.
-Network Security: Technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz von Netzen, Geräten und Datenverkehr.
-Network Topology: Physische oder logische Anordnung der Geräte und Verbindungen innerhalb eines Netzwerks.
-Netzwerkkabel: Kabel zur Datenübertragung zwischen Netzwerkgeräten, meist als Kupfer- oder Glasfaserleitung.
-Netzwerkkarte: Hardware-Schnittstelle, die ein Gerät mit einem kabelgebundenen oder drahtlosen Netzwerk verbindet.
-Netzwerklizenz: Lizenz, die Funktionen, Nutzungsrechte oder Support für Netzwerkhardware beziehungsweise -software freischaltet.
-Neural Network: Maschinelles Lernmodell aus verbundenen Recheneinheiten, das komplexe Muster in Daten erkennen kann.
-NIDS: Network Intrusion Detection System überwacht Netzwerkverkehr auf Angriffsmuster und verdächtige Aktivitäten.
-Node: Ein einzelner Knoten in einem Netzwerk oder verteilten System, der Daten senden, empfangen oder verarbeiten kann.
-NoSQL: Sammelbegriff für Datenbanken, die nicht ausschließlich auf relationalen Tabellen und SQL beruhen.
-NPM (Node Package Manager): Paketverwaltung und Online-Repository für JavaScript- und Node.js-Module.
-NVR (Network Video Recorder): Netzwerkbasierter Rekorder, der Videostreams von IP-Kameras speichert und verwaltet.
O
-OAuth: Standard für delegierte Autorisierung, mit dem Anwendungen begrenzten Zugriff erhalten, ohne Passwörter weiterzugeben.
-OCR (Optical Character Recognition): Technik, die Text in Bildern oder Scans erkennt und in bearbeitbare Zeichen umwandelt.
-OOP (Object-Oriented Programming): Programmieransatz, der Daten und Verhalten in wiederverwendbaren Objekten zusammenfasst.
-Open Source: Software, deren Quellcode einsehbar ist und gemäß Lizenz genutzt, geprüft oder verändert werden darf.
-Operating System (OS): Grundlegende Systemsoftware, die Hardware verwaltet und Anwendungen eine Laufzeitumgebung bereitstellt.
-Orchestration: Automatisierte Koordination mehrerer IT-Komponenten, Dienste oder Arbeitsschritte zu einem Gesamtprozess.
-OSI-Modell: Referenzmodell mit sieben Schichten zur strukturierten Beschreibung von Netzwerkkommunikation.
P
-P2P (Peer-to-Peer): Netzmodell, in dem gleichberechtigte Teilnehmer Ressourcen direkt miteinander austauschen.
-PaaS: Cloud-Plattform mit Laufzeitumgebung und Entwicklungsdiensten, ohne dass Nutzer die zugrunde liegenden Server verwalten.
-Patch: Gezielte Softwareänderung, die Fehler korrigiert, Sicherheitslücken schließt oder Funktionen verbessert.
-Patch Management: Organisierter Prozess zum Bewerten, Testen, Verteilen und Kontrollieren von Software- und Sicherheitsupdates.
-PCI: Peripheral Component Interconnect ist ein älterer interner Busstandard für Erweiterungskarten in Computern.
-PCIe (Peripheral Component Interconnect Express): Schnelle interne Schnittstelle zum Anschluss von Grafikkarten, Speicher- und Erweiterungskarten.
-Phishing: Täuschungsversuch, bei dem Angreifer über gefälschte Nachrichten oder Webseiten vertrauliche Daten erbeuten wollen.
-PHP: Serverseitige Skriptsprache, die häufig zur Erzeugung dynamischer Webseiten eingesetzt wird.
-Ping: Netzwerkwerkzeug, das Erreichbarkeit und Antwortzeit eines Zielsystems mit Testpaketen prüft.
-Pixel: Kleinster einzeln darstellbarer Bildpunkt eines digitalen Bildes oder Displays.
-PKI (Public Key Infrastructure): System aus Zertifikaten, Schlüsseln, Regeln und Diensten für vertrauenswürdige digitale Identitäten.
-Platform as a Service (PaaS): Cloud-Umgebung, die Laufzeit, Werkzeuge und Infrastruktur für Entwicklung und Betrieb von Anwendungen bereitstellt.
-PoE (Power over Ethernet): Technik, die Netzwerkdaten und elektrische Versorgung über dasselbe Ethernet-Kabel überträgt.
-Portfast: Spanning-Tree-Funktion, die Endgeräteports schneller in den Weiterleitungszustand versetzt.
-Ports: Physische Anschlüsse oder logische Nummern, über die Geräte und Netzwerkdienste kommunizieren.
-PowerShell: Microsoft-Shell und Skriptsprache zur Administration und Automatisierung von Windows- und anderen Systemen.
-PPPoA: Point-to-Point Protocol over ATM kapselt PPP-Verbindungen für die Übertragung über ATM-Netze, früher häufig bei DSL.
-PPPoE: Point-to-Point Protocol over Ethernet transportiert PPP-Sitzungen über Ethernet und wird häufig bei Breitbandzugängen genutzt.
-Proxy: Zwischenserver, der Anfragen entgegennimmt, weiterleitet und dabei filtern, zwischenspeichern oder anonymisieren kann.
-Prozessor (CPU): Zentrale Recheneinheit eines Systems, die Befehle ausführt und Daten verarbeitet.
-Python: Gut lesbare, vielseitige Programmiersprache für Automatisierung, Datenanalyse, Webentwicklung und zahlreiche weitere Bereiche.
Q
-QIC: Quarter Inch Cartridge ist ein älteres Magnetbandkassettenformat zur Datensicherung.
-QoS (Quality of Service): Mechanismen zur Priorisierung und Steuerung von Datenverkehr, damit wichtige Anwendungen definierte Leistungswerte erhalten.
-QR Code: Zweidimensionaler Code, der Daten optisch speichert und mit Kameras maschinell gelesen wird.
-Quantum Computing: Rechenkonzept, das quantenmechanische Zustände für bestimmte Berechnungen nutzt.
-Quellcode: Für Menschen lesbare Programmanweisungen, aus denen ausführbare Software oder Skripte entstehen.
R
-RAID: Verbund mehrerer Datenträger zur Steigerung von Leistung, Speicherkapazität oder Ausfallsicherheit.
-RAM (Random Access Memory): Schneller flüchtiger Arbeitsspeicher für aktuell benötigte Programme und Daten.
-Ransomware: Schadsoftware, die Daten oder Systeme sperrt und für die Freigabe eine Zahlung fordert.
-Rechenzentrum: Gebäude oder Bereich mit zentraler IT-Infrastruktur wie Servern, Speichern, Netzen, Kühlung und Stromversorgung.
-Redundanz: Mehrfache Auslegung wichtiger Komponenten oder Verbindungen, damit ein Ausfall nicht zum Stillstand führt.
-Refurbishment: Professionelle Prüfung, Reinigung, Reparatur und Wiederaufbereitung gebrauchter Geräte für eine erneute Nutzung.
-Repeater: Gerät, das abgeschwächte Signale empfängt, regeneriert und zur Reichweitenverlängerung weiterleitet.
-REST (Representational State Transfer): Architekturstil für Webschnittstellen, der Ressourcen über standardisierte HTTP-Operationen anspricht.
-RESTful API: Programmierschnittstelle, die sich an den Grundsätzen von REST orientiert.
-RISC (Reduced Instruction Set Computing): Prozessorprinzip mit vergleichsweise einfachen, effizient ausführbaren Maschinenbefehlen.
-RMM (Remote Monitoring and Management): Werkzeug zur Fernüberwachung, Wartung und Verwaltung von Endgeräten und Servern.
-Root-Exploit: Ausnutzung einer Schwachstelle, um höchste Systemrechte beziehungsweise Root-Berechtigungen zu erlangen.
-Router: Netzwerkgerät oder Software, das Datenpakete zwischen verschiedenen IP-Netzen weiterleitet.
-RPA (Robotic Process Automation): Softwaregestützte Automatisierung regelbasierter, wiederkehrender Arbeitsschritte in Benutzeroberflächen und Systemen.
-RPL: IPv6-Routingprotokoll für stromsparende und verlustbehaftete Netze, insbesondere im IoT-Bereich.
-Ruby: Dynamische, objektorientierte Programmiersprache, bekannt unter anderem durch das Webframework Ruby on Rails.
S
-SaaS (Software as a Service): Nutzungsmodell, bei dem Anwendungen über das Internet bereitgestellt und meist abonniert werden.
-SAN (Storage Area Network): Spezialnetzwerk, das Servern blockbasierten Zugriff auf zentrale Speichersysteme bietet.
-SAS (Serial Attached SCSI): Serielle Hochleistungsschnittstelle für Festplatten und andere Speichermedien in Serverumgebungen.
-SATA: Serial ATA ist eine serielle Schnittstelle für Festplatten, SSDs und optische Laufwerke.
-SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition): Systeme zur Überwachung, Datenerfassung und Steuerung technischer oder industrieller Anlagen.
-SCM: Storage Class Memory ist eine schnelle, nichtflüchtige Speicherschicht zwischen Arbeitsspeicher und klassischem Massenspeicher.
-Script: Kleine Folge von Programmanweisungen, die Aufgaben steuert oder automatisiert.
-Scrum: Agiles Rahmenwerk, das Arbeit in kurzen Zeitabschnitten mit klaren Rollen und regelmäßigen Abstimmungen organisiert.
-SD-WAN: Softwaregesteuerte Weitverkehrsvernetzung, die mehrere Leitungen zentral verwaltet und Datenwege dynamisch auswählt.
-SDK (Software Development Kit): Sammlung aus Bibliotheken, Werkzeugen und Dokumentation zur Entwicklung für eine bestimmte Plattform.
-SDN (Software-Defined Networking): Netzwerkansatz, bei dem Steuerungslogik zentralisiert und per Software von der Datenweiterleitung getrennt wird.
-SEO (Search Engine Optimization): Maßnahmen, die Auffindbarkeit und Darstellung von Webseiten in Suchmaschinen verbessern.
-Server: System oder Programm, das Daten, Funktionen oder Dienste für andere Systeme bereitstellt.
-Service Desk: Zentrale Kontaktstelle für Störungen, Anfragen und Informationen rund um IT-Services.
-SFP: Small Form-factor Pluggable ist ein steckbares Transceivermodul für Netzwerkverbindungen über Kupfer oder Glasfaser.
-SFTP: Sicheres Dateiübertragungsprotokoll, das über eine SSH-Verbindung arbeitet.
-Sicherheitslücke: Fehler oder Schwachstelle, durch die Schutzmechanismen umgangen oder Systeme angegriffen werden können.
-SIEM (Security Information and Event Management): Plattform zur zentralen Sammlung, Korrelation und Auswertung sicherheitsrelevanter Protokolle und -Ereignisse.
-SIM (Subscriber Identity Module): Chip oder eingebettetes Profil, das ein Mobilfunkgerät gegenüber dem Netz identifiziert.
-Skalierbarkeit: Fähigkeit eines Systems, steigende oder sinkende Last durch angepasste Ressourcen zu bewältigen.
-SLA (Service Level Agreement): Vereinbarung über messbare Qualität, Verfügbarkeit und Reaktionszeiten eines Dienstes.
-SMTP (Simple Mail Transfer Protocol): Standardprotokoll zum Versenden und Weiterleiten von E-Mails zwischen Mailservern.
-SNMP (Simple Network Management Protocol): Protokoll zur Abfrage, Überwachung und teilweise Konfiguration von Netzwerkgeräten.
-SOA (Service-Oriented Architecture): Architektur, bei der Funktionen als lose gekoppelte, wiederverwendbare Dienste bereitgestellt werden.
-Social Media: Online-Plattformen, auf denen Benutzer Inhalte veröffentlichen, teilen und miteinander kommunizieren.
-Software: Programme, Daten und Anweisungen, die auf Hardware ausgeführt werden.
-Softwarelizenz: Rechtliche Vereinbarung, die festlegt, wie und in welchem Umfang Software genutzt werden darf.
-Spam: Unerwünschte oder massenhaft versandte digitale Nachrichten, häufig zu Werbung oder Betrugszwecken.
-SPF (Sender Policy Framework): DNS-basierter E-Mail-Prüfmechanismus, der zulässige Versandserver einer Domain festlegt.
-SQL (Structured Query Language): Standardisierte Sprache zum Abfragen und Bearbeiten relationaler Datenbanken.
-SRE (Site Reliability Engineering): Betriebsansatz, der Softwareentwicklung, Automatisierung und messbare Zuverlässigkeitsziele verbindet.
-SSD (Solid State Drive): Nichtflüchtiger Datenträger auf Flash-Basis ohne bewegliche Teile und mit kurzen Zugriffszeiten.
-SSH (Secure Shell): Verschlüsseltes Protokoll für sichere Fernanmeldung, Befehlsausführung und Dateiübertragung.
-SSL (Secure Sockets Layer): Veraltete Protokollfamilie zur Absicherung von Netzwerkverbindungen, heute weitgehend durch TLS ersetzt.
-Storage-Router: Netzwerkgerät, das Routing- und Speicherfunktionen verbindet und Daten zentral über das Netzwerk bereitstellt.
-SVN (Subversion): Zentrales Versionskontrollsystem zur Nachverfolgung und Verwaltung von Dateiänderungen.
-Switch: Netzwerkgerät, das Daten innerhalb eines LANs gezielt an den passenden Anschluss weiterleitet.
T
-TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol): Grundlegende Protokollfamilie für Adressierung, Übertragung und Kommunikation in IP-Netzen.
-TDD (Test-Driven Development): Entwicklungsmethode, bei der zuerst ein Test und danach der passende Programmcode geschrieben wird.
-Telekommunikation: Technische Übertragung von Sprache, Daten, Bildern oder Signalen über größere Entfernungen.
-Telemetry: Automatische Erfassung und Übertragung von Mess-, Zustands- oder Nutzungsdaten an ein Auswertungssystem.
-Terminal: Textbasierte Oberfläche zur Eingabe von Befehlen und direkten Steuerung eines Systems.
-TLS (Transport Layer Security): Protokoll zur Verschlüsselung, Integritätsprüfung und Authentifizierung von Netzwerkverbindungen.
-Token: Digitaler Wert oder physisches Element, das Identität, Berechtigung oder eine Sitzung repräsentiert.
-TOTP (Time-based One-Time Password): Zeitabhängiger Einmalcode, der als zusätzlicher Anmeldefaktor verwendet wird.
-Transceiver: Bauteil, das Signale sowohl senden als auch empfangen kann, etwa ein steckbares Glasfasermodul.
-Two-Factor Authentication (2FA): Anmeldung mit genau zwei unabhängigen Nachweisen, etwa Passwort und Einmalcode.
U
-Ubuntu: Weit verbreitete Linux-Distribution für Desktop-, Server- und Cloud-Systeme.
-UDP (User Datagram Protocol): Verbindungsloses Transportprotokoll mit geringem Overhead, aber ohne Zustell- oder Reihenfolgegarantie.
-UI (User Interface): Oberfläche und Bedienelemente, über die Menschen mit einem Produkt oder System interagieren.
-UML (Unified Modeling Language): Standardisierte Diagrammsprache zur Beschreibung von Softwarestrukturen, Abläufen und Beziehungen.
-Unicast: Übertragung von Daten von genau einem Absender an genau einen Empfänger.
-Unmanaged: Bezeichnet Netzwerkgeräte ohne zentrale Konfigurations- und Verwaltungsfunktionen, die weitgehend sofort einsatzbereit sind.
-Uptime: Zeitspanne, in der ein System ohne Unterbrechung betriebsbereit ist.
-USB (Universal Serial Bus): Standard für den Anschluss, die Datenübertragung und häufig auch die Stromversorgung von Peripheriegeräten.
-User Story: Kurze Anforderungsbeschreibung aus Sicht einer Nutzerrolle mit gewünschtem Nutzen.
-USV: Unterbrechungsfreie Stromversorgung hält Geräte bei Stromausfall kurzzeitig in Betrieb und schützt vor Spannungsschwankungen.
-UX (User Experience): Gesamte Wahrnehmung und Qualität der Nutzung eines Produkts oder Dienstes.
V
-Version Control: System zur Speicherung und Nachverfolgung verschiedener Stände von Dateien oder Quellcode.
-Virtual Reality (VR): Computergenerierte Umgebung, in die Nutzer über geeignete Geräte räumlich eintauchen können.
-Virtualisierung: Abstraktion physischer IT-Ressourcen, sodass mehrere virtuelle Systeme unabhängig betrieben werden können.
-Virtueller Server: Softwarebasierte Serverinstanz, die auf einem physischen Host mit eigenen zugewiesenen Ressourcen läuft.
-Virus: Schadprogramm, das sich an Dateien oder Programme anhängt und sich bei deren Ausführung weiterverbreitet.
-VLAN (Virtual Local Area Network): Logische Trennung eines physischen Netzwerks in voneinander abgegrenzte Broadcast-Bereiche.
-VM (Virtual Machine): Softwarebasierter Computer, der ein eigenes Betriebssystem in einer virtualisierten Umgebung ausführt.
-VoIP (Voice over Internet Protocol): Übertragung von Sprache und Telefonie über IP-basierte Datennetze.
-VPN (Virtual Private Network): Verschlüsselte Verbindung über ein fremdes Netz, die Geräte oder Standorte logisch miteinander verbindet.
-VPS (Virtual Private Server): Virtuell abgegrenzter Server mit eigenen Ressourcen und Betriebssystem innerhalb eines physischen Hosts.
-VRRP: Virtual Router Redundancy Protocol bündelt mehrere Router zu einem virtuellen Standardgateway für höhere Verfügbarkeit.
W
-WAF (Web Application Firewall): Sicherheitslösung, die HTTP-Datenverkehr prüft und Webanwendungen vor typischen Angriffen schützt.
-WAN (Wide Area Network): Weitverkehrsnetz, das räumlich entfernte Standorte oder lokale Netze verbindet.
-WAN Optimization: Techniken zur Verringerung von Verzögerungen und Datenvolumen in Weitverkehrsnetzen.
-Web Application: Anwendung, die über einen Webbrowser genutzt und überwiegend auf Servern ausgeführt wird.
-Web Application Control: Sicherheitsfunktion, die Nutzung und Datenverkehr von Webanwendungen anhand von Regeln erkennt und steuert.
-Webserver: Serverprogramm oder System, das Webseiten und Webanwendungen über HTTP oder HTTPS ausliefert.
-Wi-Fi: Markenbezeichnung für kompatible drahtlose Netzwerke auf Basis der IEEE-802.11-Standards.
-Windows Server: Microsoft-Betriebssystemfamilie für Serverrollen wie Verzeichnisdienste, Dateiablage, Anwendungen und Virtualisierung.
-Wireless: Allgemeiner Begriff für Datenübertragung ohne physische Leitungen, meist per Funk.
-WLAN: Drahtloses lokales Netzwerk auf Basis der IEEE-802.11-Standards.
-Workstation: Leistungsstarker Arbeitsplatzcomputer für professionelle technische, wissenschaftliche oder kreative Anwendungen.
X
-XaaS (Anything as a Service): Oberbegriff für unterschiedlichste IT-Funktionen, die als online nutzbarer Dienst angeboten werden.
-XFP: Steckbares Transceivermodul für 10-Gigabit-Netzwerkverbindungen, überwiegend über Glasfaser.
-XML (eXtensible Markup Language): Textformat zur hierarchischen Beschreibung und zum Austausch strukturierter Daten.
-XMPP (Extensible Messaging and Presence Protocol): Offenes Protokoll für Sofortnachrichten, Präsenzinformationen und Echtzeitkommunikation.
Y
-YAML (YAML Ain't Markup Language): Menschenlesbares Format zur Serialisierung von Daten, häufig für Konfigurationen verwendet.
-Yottabit: Dezimale Dateneinheit mit 10 hoch 24 Bit.
-Yottabyte: Dezimale Dateneinheit mit 10 hoch 24 Byte.
Z
-Zero Day Exploit: Angriff, der eine noch unbekannte oder noch nicht behobene Schwachstelle ausnutzt.
-Zero Trust: Sicherheitsmodell, das Zugriffe grundsätzlich prüft und Vertrauen nicht allein aus dem Netzwerkstandort ableitet.
-Zettabyte: Dezimale Dateneinheit mit 10 hoch 21 Byte.
-Zigbee: Energiesparender Funkstandard für kurze Distanzen, besonders für Sensoren und Gebäudeautomation.
-Zoom: Cloudbasierte Plattform für Video- und Audiokonferenzen, Chats und Webinare.


